Bloß kein Erleuchtungsstress

Vorwort von Dr. Christian Brehmer



Endlich mal ein Yogabuch als unterhaltsamer Roman und doch gleichzeitig mit Tiefgang. Yoga will spielerisch ernst genommen werden. Es ist wesentlich mehr als ein Fitness- und Entspannungsprogramm. Und dieses Mehr dämmert uns auf, wenn wir der zentralen Gestalt des Buches folgen. Vielleicht ist es kein Zufall – wenn es überhaupt Zufälle gibt – dass uns dieses auf den ersten Blick humorvolle Buch zugespielt wird.
Auf den zweiten Blick in die Tiefe dürfen wir uns freuen ...
Shri Aurobindo sagte einmal: „Alles Leben ist Yoga“. Deswegen spricht das Buch alle Menschen an. Nicht nur diejenigen, die bereits unterwegs sind. Das Leben ist nun mal so angelegt, dass es uns zur SELBSTverwirklichung drängt. Die stille Kraft der Evolution. Nur vom SELBST, von unserer wahren Wesensidentität aus, finden wir innere Orientierung und können wir unnötiges Leiden vermeiden.
Viele sind vom Leben bereits zurechtgestutzt worden, und sie ahnen vielleicht, was es mit ihnen vorhat.
Wir müssen ja nicht gleich eine Yogalehrer-Ausbildung machen wie Harry Bohl, die zentrale Figur des Buches.
Indem wir ihn auf seiner Suche begleiten, wird uns unsere eigene Suche bewusst. Wir finden die Antworten,
die wir brauchen auf der gegenwärtigen Stufe unseres Lebens. Die Antworten arbeiten dann in uns.
Anderes nehmen wir einfach zur Kenntnis, vielleicht kommt die „Aha-Resonanz“ später.
Natürlich hat der Autor auch vieles aus seinem eigenen Leben einfließen lassen. Geht ja auch nicht anders.
Nur was wir selbst erlebt und verarbeitet haben, können wir überzeugend zum Ausdruck bringen.
Wir stehen hinter dem, was wir sagen, und das spürt man in Frank Mühlhäusers Buch. Der Leser kann sich
der Authentizität nicht entziehen. Ein Roman, den das Leben selbst geschrieben hat.
Und vergessen wir nicht Frank Mühlhäuser als Zeichner. In den ausdrucksvollen Illustrationen kommen,
wie im Text, Tiefe und Humor gleichermaßen zum Ausdruck. Übrigens sind es die Zeichnungen, die mich mit dem Autor in Verbindung gebracht haben. Was wäre mein eigenes Buch „Vom Urknall zur Erleuchtung.
Die Evolution des Bewusstseins als Ausweg aus der Krise“ ohne seine Zeichnungen.
Als ich an meinem Manuskript arbeitete und er mir Illustrationen anfertigte, ging mir auf, dass sich bei ihm Schreiben und Zeichnen in einem Talent vereinigen. In seinem erfrischenden Buch hat er es unter Beweis gestellt. Ich wünsche allen Lesern viel Freude bei der Lektüre.

Dr. Christian Brehmer, Psychologe und Zukunftsforscher
Melle, im Januar 2008

PS: Wer jetzt neugierig geworden ist, der führe sich doch mal die Leseproben zu Gemüte.



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